KW 4 – Bücher, Sofa, Heiden- und Häkelzeugs

20140128-124431.jpg

Letze Woche habe ich im rechten Teil unseres Wohnzimmerboards geräumt. Ich hatte da die letzten Monate alle Bücher zum Thema Heidentum nur noch reingestopft. Irgendwo zwischen ein paar Sachen fürs Ritual und diversen Runensätzen. Bunt gemischt mit meinen Sachen vom VfGH lag da dann alles durcheinander. Irgend etwas rausholen um mal schnell nachzuschlagen wurde da zum Act. Jetzt ist alles sortiert und sauber eingeräumt. Einige Sachen habe ich ausgeräumt und werde die jemandem den ich aus einem Blog kenne zukommen lassen. Sie kann mit der Zeitung spirit, die ich unsinniger Weise eine zeitlang abonniert hatte, bestimmt mehr anfangen als ich. Die meisten Exemplare sind noch gänzlich ungelesen. Und das bei dem Preis… tststs.

Dann habe ich neben dem Sofa noch die ganzen Tüten mit Häkelzeug weggeräumt. Ich lagerte da zwischen Sofa und Wand drei verschiedene Projekte, die ich wechselseitig immer mal wieder anfasse um weiter zu machen. Leider ist zwischen den einzelnen Werken wochenlang Pause und so liegen die Sachen nur als Staubfänger auf dem Boden rum. Das hat mich definitiv schon länger gestört. Jetzt habe ich es endlich geschafft das in die Handarbeitsecke im Esszimmer ordentlich zu verstauen. Dort kann ich es genauso schnell rausholen wie neben dem Sofa, nur das es in den Pausen dazwischen aufgeräumt bleibt.

KW 2 – Kleider und kein Ende

20140113-183639.jpg

Auch letzte Woche war ich wieder fleißig am aussortieren. Diesmal waren erneut, nach Ende Dezember 2013, Klamotten dran. Es ist unglaublich aus welchen Ecken die immer kriechen 🙂 Einige Sachen habe ich weg in Altkleider, andere schon wieder im Verkauf.

Schon von Haus aus hat meine Mom nie Markenklamotten gekauft. Das konnte sie finanziell gar nicht. Ehrlich gesagt habe ich mir das bis heute bewahrt. Ob die Jeans nun ein bekanntes Label dran hat oder ein No-Name-Produkt ist, das interessiert mich herzlich wenig. Preis-Leistung muss stimmen und das Bekleidungsstück natürlich passen und überhaupt muss ich mich darin wohlfühlen.

Preis-Leistung ist so eine Sache, wenn man wie ich gerne auf ökologisch korrekte Kleidung umsatteln will. Was ist fair, was nur Abzocke? Ich werde bestimmt jetzt nicht meine ganzen Schränke räumen, aber so nach und nach kann ich mir eine „Garderobe mit gutem Gewissen“ gut vorstellen. Deerberg hat tolle Öko-Schuhe. Da kostet das Paar aber eben nicht nur mal 20 Euro. Ich wünschte es gäbe irgendwo eine verlässliche Quelle, welche Versand- und Einzelhändler wirklich sozial und ökologisch korrekte Sachen haben.

Anderes Thema: Meine Bücher von KW01 bin ich fast alle los. Hat gut Geld gegeben. Weit mehr als ich zu hoffen gewagt habe. Dafür bin ich auch fast 4 Abende dran gesessen, und habe verpackt wie die Weltmeisterin. Der Götter sei Dank, manche haben sich mehrere Teile ersteigert. Andernfalls hätte ich Nachtschichten einlegen müssen

KW 1 – Bücher

20140105-102533.jpg

Nachdem ich noch im alten Jahr bei meinen Klamotten kräftig reduziert habe, geht es jetzt woanders weiter. Habe diese Woche 70 Bastel-, Handarbeits- und Hobbybücher aussortiert. Jetzt ist wieder Platz im Regal und ich finde tatsächlich wieder was ich suche.

Die Bücher sind größtenteils selbst in den letzten paar Jahren gekauft, einige kommen auch von einer lieben Arbeitskollegin die mir ihre Aussortierten letztes Jahr „vererbt“ hat. Erst beim jetzigen Ausräumen habe ich gemerkt, wie viele Bücher zwar tolle Bilder haben und superschöne Projekte beschreiben – wie wenig davon für mich aber tatsächlich zum selber nachmachen in Frage kommen. Es ist ja toll sich das anzusehen aber mir geht es da wie bei Rezepten: wenn ich zu viel erst durchsehen muss um eine passende Idee zu finden, umso weniger habe ich am Ende Lust überhaupt noch etwas zu machen. Ich verliere mich im Überfluss der Anregungen und in der Flut schöner Bilder.

Die Hemmschwelle wird irgendwie immer größer, je mehr Bücher ich durchblättere. Die eigene Kreativität wird ersäuft in zu vielen Vorschlägen, bei denen man die meisten verwendeten Materialien nicht da hat und die viel aufwendiger sind als das was ich diffus ursprünglich im Sinn hatte. Natürlich weis ich, dass man beispielsweise Papier X durch Papier Y ersetzen kann aber ich hab die geistige Luft nach vier oder fünf Bastelbüchern gar nicht mehr, um mir darüber Gedanken zu machen. Bastelmaterial habe ich ja nun zur Genüge im Schrank. Ich hoffe, die eigene Kreativität haben jetzt wieder Raum zum atmen.

Ich würde mal sagen ich habe so etwa 60-65 % meiner Hobbybücher aussortiert – und die meisten schon verkauft. Wenn etwas Geld reinkommt, ist das ja auch was positives. Viele Bücher habe ich für teuer Geld gekauft und nur dreimal im Jahr in der Hand gehabt. Ich darf gar nicht drüber nachdenken sonst könnte ich mich ärgern….. Im Internet gibt es unendlich viele Vorschläge zum Basteln. Wozu benötigt man da überhaupt noch ein Buch?