Satt, aber nicht vom Leben.

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KW 6 – Häkeleien und angefangene Werke

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Nun, ich weis nicht ob das gilt aber ich habe diese Woche hauptsächlich mal an Häkelarbeiten weitergemacht, die schon seit Jahren (!) angefangen rumliegen. Eine Jacke in Grün-, Blau und Weistönen. Diese Woche werde ich nicht mehr fertig aber ich habe fest vor das Teil bis zum Frühjahr endlich zu einem Ende zu bringen.

Ich fange immer so viele Handarbeitssachen an und lasse sie dann monate- und jahrelang rumliegen weil es so lange dauert mit der Fertigstellung. Wenige Tage nach Beginn bin ich schon wieder Feuer und Flamme für das nächste Projekt. Irgendwie entgeht mir da immer, dass sich die schönen Sachen nicht von alleine machen. 😉

Bin einfach zu ungeduldig. Ich brauche schnell Ergebnisse, da ist ein langwieriges Projekt wie eine Jacke nicht gerade optimal. Dennoch will ich die sieben oder acht angefangenen Projekte dieses Jahr endlich mal beenden. Entweder indem ich sie vollende oder auftrenne und die Wolle für etwas anderes verwende.

Der Fußballrahmen ist eine Ode an die Freude, dass mein Fußballverein endlich mal wieder souverän gewonnen hat letzten Sonntagmittag. 🙂

KW 5 – Schals und Postkarten

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Uhh, es wird schwerer dran zu bleiben. Ich kann mich gerade nicht recht zum Ausmisteln aufraffen. Und das was ich ausräume, das landet erst mal in der Verkaufs-Schublade im Wohnzimmer. Es ist immer so mühselig Angebote einzustellen und wenn ich dann nicht das finanziell rausbekomme, was ich eigentlich denke das es wert ist, dann muss ich mich dazu auch noch ärgern.

Ich habe von meinen rund 25 Schals jetzt zwei Drittel aussortiert. Schade, viele davon sind handgestrickt oder -gehäkelt. Alles schön individuell aber was soll ich mit solchen Unmassen von Schals? Meist habe ich einige Wochen lang die gleichen Favoriten und dann ist fast der Winter schon um und ich brauche keine Halswärmer mehr. Mal sehen ob das reiche Angebot von Handarbeit überhaupt Abnehmer auf dem Verkaufsportal findet.

Exklusive Sachen möchte laut Medien jeder und jede, wenn man dann aber handgemachtes anbietet soll es möglichst nix kosten. Gleichzeitig wird aber für Industrieware mit irgend einem bekannten Label ganz stolz irre viel Geld auf den Tisch gelegt. Die Logik verstehe ich nicht. Aber wahrscheinlich bin ich da ganz anders drauf als die Masse an Schafen da draußen.

KW 4 – Bücher, Sofa, Heiden- und Häkelzeugs

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Letze Woche habe ich im rechten Teil unseres Wohnzimmerboards geräumt. Ich hatte da die letzten Monate alle Bücher zum Thema Heidentum nur noch reingestopft. Irgendwo zwischen ein paar Sachen fürs Ritual und diversen Runensätzen. Bunt gemischt mit meinen Sachen vom VfGH lag da dann alles durcheinander. Irgend etwas rausholen um mal schnell nachzuschlagen wurde da zum Act. Jetzt ist alles sortiert und sauber eingeräumt. Einige Sachen habe ich ausgeräumt und werde die jemandem den ich aus einem Blog kenne zukommen lassen. Sie kann mit der Zeitung spirit, die ich unsinniger Weise eine zeitlang abonniert hatte, bestimmt mehr anfangen als ich. Die meisten Exemplare sind noch gänzlich ungelesen. Und das bei dem Preis… tststs.

Dann habe ich neben dem Sofa noch die ganzen Tüten mit Häkelzeug weggeräumt. Ich lagerte da zwischen Sofa und Wand drei verschiedene Projekte, die ich wechselseitig immer mal wieder anfasse um weiter zu machen. Leider ist zwischen den einzelnen Werken wochenlang Pause und so liegen die Sachen nur als Staubfänger auf dem Boden rum. Das hat mich definitiv schon länger gestört. Jetzt habe ich es endlich geschafft das in die Handarbeitsecke im Esszimmer ordentlich zu verstauen. Dort kann ich es genauso schnell rausholen wie neben dem Sofa, nur das es in den Pausen dazwischen aufgeräumt bleibt.

KW 3 – Kerzen, Tischware und Briefumschläge

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Letzte Woche war ich etwas faul. Konnte mich erst zum Wochenende aufraffen wieder was auszusortieren. Irgendwie war jeden Abend was anderes und ab einer gewissen Uhrzeit will ich einfach nicht mehr Hirnschmalz aufkochen, um irgendwo etwas wegwerfen zu können.

Kerzen, Tischdecken und Servietten habe ich mir vorgeknöpft. Ich hebe mir vom Mittwintergesteck, für die christlich angehauchten unter Euch auch als Adventsgesteck/-kranz bekannt, die nur wenig abgefackelten Kerzen auf. Nun habe ich schon aus mehreren Jahren eine Sammlung von Stümpfen hier rumliegen. Neuer Dezember, neues Gesteck und somit wieder vier brandneue Kerzen. Same procedure as…

Ich mache mir unterm Jahr einfach nichts aus Kerzen. Klar könnte Frau die abends im Wohnzimmer munter auf dem Tisch tanzen lassen, oder vielleicht auf dem Balkon im Sommer zum abendlichen Absacker? Nein, das geht wunderbar auch ohne! Zudem müsste man die Kerze dann wieder irgendwie nett anrichten bzw. mit Dekor umgeben. Den Stumpf einfach so auf den Tisch stellen sieht ja wohl auch öde aus. Also, weg mit den angebrannten Resten! Irgendwie schade drum, aber ich kenne niemandem dem ich die Dinger andrehen könnte.

Tischdecken sind auch so eine Sache. Benötige ich außer bei den zwei oder drei besonderen Anlässen im Jahr auch nicht. Unser Wohnzimmertisch ist so schön mit seinem Holz und Rauchglas – wieso sollte ich das mit einer Tischdecke verstecken? Im Esszimmer ist auf der Holzplatte eine kleine Mitteldecke drauf und darüber eine klare Plastikdecke. So kann Gekleckere nach dem Essen problemlos abgewischt werden. Selbst die Mitteldecke wechsle ich höchstens zweimal im Jahr. Sie wird ja nicht schmutzig unter der Überdecke. Ständig umdekorieren? Nein danke, keine Lust. Also ab mit mehreren Decken und Deckchen in die Altkleidersammlung.

Und Servietten? Also bitte, im Alltag benötigt man sowas nun wirklich nicht. Auch bei Geburtstagsfeiern habe ich in der Vergangenheit meistens fast alle aufgedeckten Servietten unbenutzt in den Müll werfen müssen, weil sie keiner wirklich gebraucht, sondern nur verlegenheitshalber zerknittert hat. Ich habe mir deshalb mittlerweile angewöhnt Servietten gesammelt in einem Halter auf den Tisch zu stellen. Wer eine benötigt kann sie sich da raus nehmen. Wenn nicht dann können die Dinger danach wieder in den Schrank zurück. Neue zu kaufen erübrigt sich nahezu völlig, da bei vollem Tisch nur ein oder zwei verbraucht werden. Die vielen angeknitterten im Schrank habe ich jetzt zu meiner Rolle Küchentücher gelegt. Kann man so noch sinnvoll verwenden bevor sie zum Restmüll wandern.

Briefumschläge und gekaufte Blanko-Karten habe ich durch meine Basteleien mehr als genug. Ich habe mir eben hier und da immer wieder mal was gekauft. Gerne natürlich im Package, obwohl ich gar nicht so viele bräuchte. Man will ja was haben für`s Geld. Jetzt habe ich dafür den Salat und die Schubladen sind voller Dinge, die ich in den Massen gar nicht benötige. Also mal gut die Hälfte aussortiert und schon habe ich wieder etwas was ich verkaufen kann. Es gibt schließlich andere wie ich (es war), die gerne solche Sammelangebote wahrnehmen.

In meinem plötzlichen Wahn habe ich auch den Telefonschrank komplett ausgeräumt und alles aussortiert was da unnötig lagert. Die Medikamente endlich mal von der untersten Schublade in die zweite von oben geräumt. Das blöde runterknien auf den Boden hat mich schon lange gestört.

KW 2 – Kleider und kein Ende

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Auch letzte Woche war ich wieder fleißig am aussortieren. Diesmal waren erneut, nach Ende Dezember 2013, Klamotten dran. Es ist unglaublich aus welchen Ecken die immer kriechen 🙂 Einige Sachen habe ich weg in Altkleider, andere schon wieder im Verkauf.

Schon von Haus aus hat meine Mom nie Markenklamotten gekauft. Das konnte sie finanziell gar nicht. Ehrlich gesagt habe ich mir das bis heute bewahrt. Ob die Jeans nun ein bekanntes Label dran hat oder ein No-Name-Produkt ist, das interessiert mich herzlich wenig. Preis-Leistung muss stimmen und das Bekleidungsstück natürlich passen und überhaupt muss ich mich darin wohlfühlen.

Preis-Leistung ist so eine Sache, wenn man wie ich gerne auf ökologisch korrekte Kleidung umsatteln will. Was ist fair, was nur Abzocke? Ich werde bestimmt jetzt nicht meine ganzen Schränke räumen, aber so nach und nach kann ich mir eine „Garderobe mit gutem Gewissen“ gut vorstellen. Deerberg hat tolle Öko-Schuhe. Da kostet das Paar aber eben nicht nur mal 20 Euro. Ich wünschte es gäbe irgendwo eine verlässliche Quelle, welche Versand- und Einzelhändler wirklich sozial und ökologisch korrekte Sachen haben.

Anderes Thema: Meine Bücher von KW01 bin ich fast alle los. Hat gut Geld gegeben. Weit mehr als ich zu hoffen gewagt habe. Dafür bin ich auch fast 4 Abende dran gesessen, und habe verpackt wie die Weltmeisterin. Der Götter sei Dank, manche haben sich mehrere Teile ersteigert. Andernfalls hätte ich Nachtschichten einlegen müssen

KW 1 – Bücher

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Nachdem ich noch im alten Jahr bei meinen Klamotten kräftig reduziert habe, geht es jetzt woanders weiter. Habe diese Woche 70 Bastel-, Handarbeits- und Hobbybücher aussortiert. Jetzt ist wieder Platz im Regal und ich finde tatsächlich wieder was ich suche.

Die Bücher sind größtenteils selbst in den letzten paar Jahren gekauft, einige kommen auch von einer lieben Arbeitskollegin die mir ihre Aussortierten letztes Jahr „vererbt“ hat. Erst beim jetzigen Ausräumen habe ich gemerkt, wie viele Bücher zwar tolle Bilder haben und superschöne Projekte beschreiben – wie wenig davon für mich aber tatsächlich zum selber nachmachen in Frage kommen. Es ist ja toll sich das anzusehen aber mir geht es da wie bei Rezepten: wenn ich zu viel erst durchsehen muss um eine passende Idee zu finden, umso weniger habe ich am Ende Lust überhaupt noch etwas zu machen. Ich verliere mich im Überfluss der Anregungen und in der Flut schöner Bilder.

Die Hemmschwelle wird irgendwie immer größer, je mehr Bücher ich durchblättere. Die eigene Kreativität wird ersäuft in zu vielen Vorschlägen, bei denen man die meisten verwendeten Materialien nicht da hat und die viel aufwendiger sind als das was ich diffus ursprünglich im Sinn hatte. Natürlich weis ich, dass man beispielsweise Papier X durch Papier Y ersetzen kann aber ich hab die geistige Luft nach vier oder fünf Bastelbüchern gar nicht mehr, um mir darüber Gedanken zu machen. Bastelmaterial habe ich ja nun zur Genüge im Schrank. Ich hoffe, die eigene Kreativität haben jetzt wieder Raum zum atmen.

Ich würde mal sagen ich habe so etwa 60-65 % meiner Hobbybücher aussortiert – und die meisten schon verkauft. Wenn etwas Geld reinkommt, ist das ja auch was positives. Viele Bücher habe ich für teuer Geld gekauft und nur dreimal im Jahr in der Hand gehabt. Ich darf gar nicht drüber nachdenken sonst könnte ich mich ärgern….. Im Internet gibt es unendlich viele Vorschläge zum Basteln. Wozu benötigt man da überhaupt noch ein Buch?

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